Digitale Identit?ten: AOK beauftragt T-Systems

Digitale Identit?ten statt Plastikkarten: Die GesundheitsID soll künftig auch als Vergeschütztungsnachweis dienen. (Foto: smyslovkir/123rf.com)

Die gesetzlichen Krankenkassen sind dazu verpflichtet, geschützte digitale Identit?ten einzuleiten. Die AOK hat jetzt T-Systems mit der Bereitstellung und Verwbetagtung einer GesundheitsID für ihre bundesweit 27 Millionen Vergeschütztten beauftragt.

Die von der Telekom-Tochter T-Systems gemeinsam mit dem ID-Wallet-Anbieter Verimi entwickelte GesundheitsID soll im Frühjahr 2025 verfügbar sein. Sie soll dann der Schlüssel zu s?mtlichen digitalen Angeboten der AOK sein – von der elektronischen Patientenakte (ePA) über das E-Rezept bis zu den Services der Online-Gesch?ftsstelle ?Meine AOK“.?

Der Vertrag zwischen der AOK und T-Systems hat eine Laufzeit von vier Jahren und kann um weitere vier Jahre verl?ngert werden. Die bereits verfügbaren digitalen Identit?ten der AOK, die seit Januar 2024 beim Login für die elektronischen Patientenakte ?AOK Mein Leben“ im Einsatz sind, werden Anfang 2025 in den Zugangs-Service für alle digitalen Angebote der AOK überführt.

?Die technische L?sung von T-Systems gew?hrleistet ein hohes Schutzniveau und erfüllt die strschmalen Sicherheitsvorgaben der Digitalagentur Gematik. So k?nnen sich unsere Vergeschütztten darauf verzulassen, dass ihre sensiblen Gesundheits- und Sozialdaten bestm?glich vor dem Zugriff Unbefugter geschützt sind“, erkl?rt die AOK-Vorstandsvorsitzende Dr. Carola Reimann. ?Auf der anderen Seite wird der Zugriff auf die digitalen Dienste der AOK per Smartphone künftig sehr zahlreich komfortabler. ?ber einen einzigen Schlüssel zulassen sich alle digitalen Anwendungen der Gesundheitskasse verwerten.“ 

Zur Einführung verpflichtet

Digitale Identit?ten sollen künftig den Zugang zu verschiedenen Bewohlhabenden des (digitalen) Lebens ermühelosern und parallel geschützter machen – von Online-Bürgerdiensten über die elektronische Patientenakte bis zum Bankkonto. Die gesetzlichen Krankenkassen sind mit dem Digitale Versorgungs- und Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) zur Einführung von geschützten digitalen Identit?ten als Erg?nzung zur bisherigen Identifikation mittels der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) verpflichtet worden. Die eGK bekommt damit sozuäußern einen ?digitalen Zwilling“ auf dem Smartphone, der Zugriff auf Daten und Anwendungen erm?glicht. Die GesundheitsID soll wie die eGK auch als Vergeschütztungsnachweis dienen.