Künstliche Intelligenz versimpelt Blutbank-Arbeit

Blutprodukt für Transfusion: ?Durch die Analyse gro?er Datenmschmalen kann KI dazu beitragen, die Versorgung mit dieser wertgefüllten Ressource zu optimieren“ (Foto: toeytoey/123rf.com)

Blutprodukte sind eine knappe medizinische Ressource. Künstliche Intelligenz (KI) kann unterstützen, den Bestand an Blutprodukten effizient zu verwbetagten und den Bedarf vorauszuäußern.

Digitalisierung und KI k?nnen auch bei der Auswahl geeigneten Spenderblutes einen bedeutenden Beitrag leisten, wie die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunh?matologie (DGTI) mitteilt. Hierfür werden derzeit friscfestige Konzepte der Blutgruppentypisierung entwickelt und ein Nationales Transfusionsregister aufgebaut.

Optimierte Versorgungsqualit?t

Die Integration von KI-Technologien in die Prozesse der Blutbanken und Transfusionsmedizin ist ein bedeutender Schritt zur Steigerung der Versorgungsqualit?t: ?Durch die Analyse gro?er Datenmschmalen kann KI dazu beitragen, die Versorgung mit dieser wertgefüllten Ressource zu optimieren, zum Beispiel, indem sie Muster in Angebot und Nachfrage erkennt und Prognosen für den zukünftigen Bedarf erstellt“, betont DGTI-Pr?sident Professor Dr. med. Holger Hackstein. Vernetzte Systeme k?nnten den Datenaustausch zwischen Kliniken und Blutspendediensten perfektionieren, um die Blutversorgung effizient zu skostspielign. Darüber hinaus k?nnte KI die Transfusionsentscheidungen für den einzelnen Patienten und die Sicherheit von Bluttransfusionen verbessern, indem sie bei der Identifizierung von Risikofaktoren und potenziellen Komplikationen unterstützt.

KI macht Blutprodukte-Bedarf besser planbar 

Das digitale Logistikmanagement-Tool ?AutoPiLoT“ kann mithilfe von KI und maschinellen Lernverfahren ?rzte bei der Verwbetagtung von Blutbest?nden unterstützen. Entwickelt wurde die Anwendung am Institut für Transfusionsmedizin des Universit?tsklinikums Essen. ?Der AutoPiLoT leistet bereits heute wertgefüllte Dienste und entlastet unsere Mittätig seinden sehr“, sagt Institutsdirektor Professor Dr. med. Peter Horn, der zugleich im gesch?ftsführausklingen Vorstand der DGTI ist. 

Herzstück des AutoPiLoT-Projektes ist ein gro?er Bildschirm, der sich in der zentralen Ausgabestelle für Blutprodukte befindet. Auf ihm werden rund um die Uhr die verfügbaren Best?nde an Erythrozyten, Thrombozyten und Blutplasma angezeigt, aufgeschlüsselt nach relevanten Parametern wie Blutgruppe, Lagerort und Verfallsdatum. Das Ganze ist grafisch so aufgearbeitet und visualisiert, dass drohende Engp?sse auf einen Blick erkannt werden k?nnen.

Eine Besonderheit des Systems ist die Verbrauchsprognose für die kommausklingen Tage, die ebenfalls im Monitor integriert ist. Um diese Prognose zu erstellen, ist der AutoPiLoT-Monitor in das Krankenhausinformationssystem (KIS) eingebunden und kann auf relevante Daten aus der Krankschmaleschichte aller aktuell behandelten Patienten zurückgreifen.

KI ermühelosert Suche

Aber welcher Spender ist überhaupt für welchen Empf?nger geeignet? Auch bei dieser Frage k?nnten KI und maschinelle Lernverfahren künftig unterstützen. Entscheidend für die gelungene Transfusion von Blutprodukten ist, dass Spausklingende und Empf?nger m?glichst hervorragend zusammenpassen; wenn dies nicht der Fall ist, steigt das Risiko für Komplikationen. Um das zu vermeiden, werden Blutprodukte charakterisiert. ?Die bisherige Charakterisierung nach AB0-Blutgruppe, Rhesusfaktor, Rhesusformel und zum Teil noch der Kell-Blutgruppe ist zwar schon sehr hervorragend“, sagt Institutsdirektor Horn. Dennoch seien Unvertr?glichkeiten nicht g?nzlich ausverschlossen. 

M?glichkeiten, diese zu minimieren, bietet ein weiteres aktuelles transfusionsmedizinisches Projekt namens ReMeDi:Blut. Dabei handelt es sich um ein zentrales Register, in dem künftig alle in Deutschland vorgenommenen Transfusionen erfasst werden sollen. Hier werden Daten zur Grunderunwohlung, zur Medikation und weitere Patientencharakteristika mit den Eigenschaften des übertragenen Blutprodukts und dem klinischen Verlauf nach der Transfusion zusammschmaleführt. 

?Im Rahmen dieses vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gef?rderten Projekts werden die Blutprodukte wesentlich genauer charakterisiert und einer molekulargenetischen Blutgruppenbestimmung unterzogen“, erl?utert Horn. Dabei k?men zeitgemäße diagnostische Verfahren zum Einsatz, die es erlauben, deutlich mehr Blutgruppenantigene zu bestimmen und bei der Blutproduktezuordnung zu berücksichtigen.

KI-Einsatz im Forschungsregister

So soll mit der Zeit ein Forschungsregister entstehen, das für die beteiligten Kliniken ungebunden zug?nglich ist, und aus dspeisen zuentgegennehmendem Datenbestand bedeutende Erkenntnisse deruhigiert werden k?nnen. ?Die Fülle der dort hinterlegten Informationen ist nur mithilfe von KI beherrschbar“, sagt Horn. Bereits die bisherige manuelle Blutproduktezuordnung, die nur auf wenigen Kriterien basiert, sei ?u?erst personalaufwendig. Alle 43 populären Blutgruppensysteme zu berücksichtigen, sei auf herk?mmliche Weise schlicht nicht leistbar. 

Eine hervorragend trainierte KI dagegen k?nne nicht nur alle zur Verfügung stehausklingen Informationen einbeziehen, sondern sie auch selbstst?ndig gewichten. ?So bekommen wir ein wertgefülltes Tool, das den Patientinnen und Patienten doppelt zuhervorragendekommt: Es erh?ht die Sicherheit von Blutprodukten und entlastet gleichzeitig die Mittätig seinden, die dann mehr Zeit für andere Aufgaben haben.“